Biographie

Max Schautzer blickt zurück auf eine schnörkellose Karriere. Er ist seit 1965 ein beliebter und begehrter Moderator in TV-Shows, bei Galaveranstaltungen, im Hörfunk, als Gast und Gastgeber. Hinter seiner Bildschirm- und Radiopräsenz verbirgt sich aber das wahre Talent von Max Schautzer, das sicher auch der Grund seiner großen Popularität ist: Die unglaubliche Vielseitigkeit, aber auch Professionalität, Disziplin, Kreativität und sein Gespür für Innovationen. Er ist ein Grenzgänger zwischen den unterschiedlichsten Disziplinen und Genres.

Max Schautzer ist nicht nur Funk- und Fernsehmoderator, sondern auch erfolgreicher Produzent. Von 1989 bis 2009 war er geschäftsführender Gesellschafter der M.S. Showtime TV-Produktion GmbH, Köln. Er ist Journalist, Autor, Medienmanager, Schauspieler, Synchronsprecher, Gründer eines Kabaretts und Autor/Herausgeber mehrerer Bücher. Von April 1980 bis Ende 1983 war Schautzer Deutschlandchef von Radio Luxemburg und Geschäftsführer der BTS-RTL GmbH. Er baute in Düsseldorf ein Studio auf, das er auch leitete. Seit 2006 ist Max Schautzer Gründer und geschäftsführender Gesellschafter der telebono GmbH (anfangs bonoTV GmbH), Köln.

Rock´n Roll im Kopf, Walzer in den Beinen

Mit seinem gesellschaftskritischen Buch „Rock´n Roll im Kopf, Walzer in den Beinen – Antworten auf den Jugendwahn“ (mvg Verlag, Heidelberg) erregte er 2004 großes Aufsehen und Medienecho. Seitdem ist Schautzer ein begehrter Gast von Talkshows und Diskussionsforen, wenn es um die Themen „Ältere Erwachsene“ und „demografischer Wandel“ geht. Seine Vorträge und Lesungen sind ebenfalls sehr gefragt. Die jahrelange Erfahrung in öffentlich-rechtlichen (ARD, ZDF, ORF, SRG) und privaten (RTL, Spree-Radio) Sendeanstalten hat sein sicheres Gespür für Publikumsgeschmack und -wirksamkeit geschärft.

Die Vita von Max Schautzer ist lang und komplex. Er begann seine Karriere 1965 als Sprecher, Moderator, Autor und Reporter beim WDR-Hörfunk in Köln. Bereits 1967 holte ihn Werner Höfer zum Fernsehen, wo er zunächst Informationssendungen im Dritten Programm moderierte und als Nachrichtensprecher arbeitete. Max Schautzer war einige Jahre Mitarbeiter der ARD-Sportschau, u.a. bei den Olympischen Spielen 1972 in München.

Anfang in der TV-Unterhaltung: Musik aus Studio B

Sein Talent als Moderator von Unterhaltungssendungen stellte Schautzer erstmals 1975 als Gastmoderator der Sendung „Musik aus Studio B“ unter Beweis und wurde von da an immer häufiger im Unterhaltungsbereich eingesetzt. Hans Rosenthal empfahl ihn für die Moderation der zunächst mäßig erfolgreichen Eurovisions-Spielshow „Allein gegen alle“, die unter seiner Leitung und konzeptionellen Umgestaltung sensationelle Einschaltquoten (bis zu 48%) erreichte. Auch die schwächelnde Quizshow „Alles oder Nichts“ gestaltete er um und führte sie nach Kritikermeinung mit seiner gewinnenden Art und neuen Ideen vom Flop zum Publikumsrenner.

Dauerbrenner der Unterhaltung

Sendungen, die der „Feuerwehrmann der ARD“ oft selbst konzipierte bzw. mitgestaltete, gerieten zu Dauerbrennern der Unterhaltung: „Ein Platz an der Sonne“, „Goldene Eins“, „ARD-Wunschkonzert“, „Immer wieder sonntags“ und viele andere. Sein größter Publikumshit bei Jung und Alt war aber die Show „Pleiten, Pech & Pannen“, die Max Schautzer 1984 erfand und fast zwanzig Jahre in der ARD präsentierte.

Theaterauftritte

Auch im Theater konnte man Schautzer nach langer Pause wieder als Schauspieler in Paul Pörtners interaktiver Kriminalkomödie „Scherenschnitt oder Der Mörder sind Sie“ in der Komödie im Bayerischen Hof, München und auf Tournee durch Deutschland, Luxemburg und die Schweiz (2003 und 2004) erleben. In der Spielzeit 2006/2007 spielte er als Partner von Dietz-Werner Steck (Tatort-Kommissar Bienzle) in der Komödie am Marquardt in Stuttgart „Sonny Boys“ von Neil Simon. Die Vorstellungen waren fast immer ausverkauft und ein grosser Erfolg bei Publikum und Presse. In den Spielzeiten 2012/2013, 2013/2014 stand Max Schautzer u.a. mit Tim Sander und Sebastian König in der Comödie Dresden in “Meine Braut, sein Vater und ich”, der deutschen Erstaufführung einer Komödie von Gerard Bitton und Michel Munz auf der Bühne. Mit diesem Stück gastierte er auch 2014 im Theater am Dom in Köln. Von März bis Ende Mai 2016 spielte Max Schautzer mit Chirstiane Rücker u.a. in der Komödie Braunschweig, in Hannover und auf Deutschlandtournee “Schick mir keine Blumen”, danach wieder die französische Komödie im Theater an der Kö in Düsseldorf mit grossem Erfolg bei Presse und Publikum.

Roadmovie “Von New York zum Mississippi”

1989 realisierte Schautzer mit seiner Produktionsfirma die „Dreamtour der German Allstars“ durch Nordamerika und auf den Bahamas (mit Albert Mangelsdorff, Klaus Doldinger, Wolfgang Dauner, Manfred Schoof, Eberhard Weber und Wolfgang Haffner). Das von ihm für den WDR produzierte Road-Movie „Von New York zum Mississippi“ wurde für die „Goldene Rose“ in Montreux nominiert.

Gründung telebono
2006 gründete Max Schautzer mit Partnern telebono, den ersten Sender für die zweite Lebenshälfte (damals noch unter dem Namen bonoTV). U.a. durch einen Bericht in der amerikanischen Zeitschrift VARIETY erregte diese Gründung sogar weltweite Aufmerksamkeit. Inzwischen besitzt der Sender eine Lizenz der LfM NRW für ein bundesweites Vollprogramm. telebono ist kein Senioren-Fernsehen, sondern konzipiert als hochqualitatives Programm für alt und jung – jedoch aus der Perspektive älterer Erwachsener. Ein dialogorientiertes Angebot für die aktiven und anspruchsvollen Menschen in ihrer zweiten Lebenshälfte Als Hindernis für den Start erwiesen sich bisher Finanzierungs- und Verbreitungsprobleme.

Zurück zur Vita

Max Schautzer wurde in Klagenfurt/Österreich geboren, studierte in Wien Wirtschaftswissenschaften und  besuchte die Schauspielschule am Konservatorium, ebenfalls in Wien. Um sich sein Studium bzw. seine Ausbildung zu finanzieren, arbeitete er in den Stabsabteilungen einer Wiener Grossbank und eines Kölner Versicherungskonzerns.

Sport und Charity

Für wohltätige Zwecke kickte Schautzer viele Jahre als Kapitän der WDR-Prominentenmannschaft, aber auch in der NDR-Elf und bei den Tele-Kickern. Er ist Mitglied im „The Eagles Charity Golf Club“ (u.a. mit Franz Beckenbauer). Max Schautzer engagiert sich in verschiedenen Hilfsorganisationen und war auch an zahlreichen Infotainment-Shows zum Thema Umwelt verantwortlich beteiligt.

Ausblick

Max Schautzer recherchiert gerade für ein neues Buch.

Weitere Shows und Sendungen (Auszug):

„Jazz live“ im ZDF, „Die schönsten Melodien der Welt“, „Köpfchen-Köpfchen“ (Schüler-Quizsendung), „Hierzulande-Heutzutage“, „Hier und Heute“, „Stars helfen Kindern“, „Gala der Stars“, „Ball in der Oper“, „Die schönsten volkstümlichen Melodien“, „Die schönsten Lieder der Berge“, „Das große Wunschkonzert der Volksmusik“, „ARD-Sommergarten“ (Intern. Funkausstellung), „Wir nehmen die Natur in Schutz“, „Sonderbar – die Leute-, Tiere-, Dinge-Show“, „Wiener Opernball“ (Kommentierung im ORF), Rosenmontagszug in Köln und Düsseldorf (Kommentierung), „Jahrhundertflut – Das Erste hilft“, „Glücksreiter“ (ORF), Umweltshow „Kommt gar nicht in die Tüte“, „Journal 3“, „Eurovisions-Jubiläumsshow“ aus Montreux, „Info German“ (Info-Magazin für die deutschen Soldaten im Ausland), „Bigband-Battle“ (ORF).

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